Faszienbehandlung

Faszien ist der lateinische Ausdruck für Binde/Hüllgewebe.

Es umhüllt den ganzen Menschen wie ein zweiter Körper und durchdringt alle inneren Organe, Musekln, selbst die Adern, das Rückenmark und das Gehirn. Es ist feiner als ein Spinnennetz und kann bei Bündelung so kräftig wie die Achillessehne sein. Es ist ein unendliches, sich in jede Sekunde und bei jeder Bewegung, neu erschaffendes, riesiges Organ. Es verbindet jede Zelle mit jeder anderen Zelle. Faszien sind Eiweißstrukturen, die in einer zähen Flüssigkeit schwimmen. Es gibt einen zellulären Anteil und die Grundsubstanz, die Matrix.

Die Zellen, die diese Eiweißstukturen „spinnen“ und im ständigen Wandel erhalten, heißen Fibroblasten. Sie reagieren auf Hormone und Botenstoffe, sie können die Information von Ereignissen speichern, sind uns immer dienlich im ErHALT des Lebens.

Und damit sind wir mitten in unserem täglich geführten Leben.

Faszien haben eine eigenes Schmerzgedächniss und genau da ist der Ansatz für für uralte als auch für neue Heilungsmethoden.

Akupunktur, Shiatsu, Faszienrollmassage, Fasziendehnungen, Matrixtherapien, Magnet- und Elektrotherapien, Bewegungslehren haben dort ihr Hauptwirkungsfeld.

Ich tauche sehr gerne in die Welt der Faszien meiner Patienten, weil sie unendlichen Geschichten bergen und jeden Ansatz zur Therapie dankbar aufnehmen und den Empfangenden in seinem eigenen Netz bergen.